Twitter hat einen neuen Tweet Button veröffentlicht.
Twittermood – Umfangreiche Studie
Forscher der Northeastern University und der Harvard University haben über 300 Millionen Tweets im Zeitraum von 3 Jahren analysiert und die daraus gewonnenen Ergebnisse ansprechend visualisiert. Schwerpunktmäßig betrachtet wurde die Stimmung der Twitternutzer über die Zeit. Die Stimmung wurde aus der Wortwahl abgeleitet. Der Studie zufolge sind die Menschen morgens am glücklichsten und Mittags am wenigsten glücklich.
Im Video sind die Regionen in denen mehr getwittert wird größer dargestellt – also nicht wundern.
BBC Zeitgeist – Prototyp
Die Forschungs- & Entwicklungsabteilung von BBC arbeitet an einem Prototyp, der ähnlich wie Tweetmeme die am häufigsten gezwitscherten Nachrichten übersichtlich darstellt. Hierbei werden allerdings nur Nachrichten von BBC berücksichtigt. Obwohl man Twitter anzapft, hat das Ganze bisher wenig mit Echtzeitweb zu tun. Sinn und Zweck dahinter ist es wohl, die bei den Lesern beliebtesten Artikel zu präsentieren. Das hätte man aber wahrscheinlich auch anders machen können. Vielleicht wollten die Techniker auch einfach mal die Streaming-API von Twitter ausprobieren. Anschauen kann man es sich trotzdem schonmal.
Twitter – Spracheinstellungen
Im Zuge der Entwicklung von Newsblick ist mir aufgefallen, dass einige Twitterer, die hauptsächlich auf Deutsch twittern, bei Twitter unter Einstellungen “Englisch” angegeben haben. Jetzt habe ich mich mal in einer ruhigen Minute hingesetzt und mir die Spracheinstellungen von knapp 400 deutschsprachigen Twitteraccounts (vornehmlich von Blogs und Nachrichtenseiten) angeschaut. Das Ergebnis hat mich dann doch etwas überrascht: ca. 56% der Twitteraccounts meiner Stichprobe haben als Sprache Englisch angegeben. Das liegt vermutlich unter anderem an den Voreinstellungen bei Twitter.
Warum ist das nicht so elegant?
Computer sind ja bekanntermaßen nicht die hellsten. Grundsätzlich vertrauen sie erstmal blind den Informationen, die sie bekommen. Für Computer besteht ein Tweet aus dem Nachrichtentext und einigen Meta-Informationen wie z.B. Zeitstempel, Nutzername und eben der angegebenen Sprache. Das heißt also, wenn ein Computer einen Tweet verarbeitet, dann versucht er in der Regel nicht selbst herauszufinden, in welcher Sprache der Tweet ist, sondern vertraut auf die Angabe dessen, der ihn abgesetzt hat. Schließlich sollte der ja wissen, welche Sprache er benutzt. Die meisten Anwendungen, die Twitternutzer alltäglich benutzen um ihren persönlichen Twitterstream zu lesen, dürften die Angabe der Sprache der eingehende Tweets ignorieren. Hier ist ja davon auszugehen, dass der Nutzer alle Tweets der Accounts, denen er folgt, auch bekommen möchte. Anders sieht das bei der Twittersuche und bei Plattformen aus, die den reichhaltigen Informationsfluß bei Twitter anzapfen. Hier wird mitunter knallhart nach der angegebenen Sprache gefiltert. Wenn man die Twittersuche benutzt, kann man die bevorzugte Sprache angeben – und dann erscheinen auch nur Tweets, wo die gewünschte Sprache angegeben ist. Somit erscheinen die Tweets der oben angesprochenen ca. 56% gar nicht in den deutschen Suchergebnissen. Ich glaube nicht, dass das so beabsichtigt ist. Es gibt im Internet einige Plattformen, die irgendwas mit Tweets anstellen. Sobald die Spracheinstellungen berücksichtigt werden, fallen die Tweets mit falschen Spracheinstellungen da durchs Sieb. Auf der anderen Seite, kriegen die armen englischsprachigen Nutzer permanent Tweets in allen möglichen Sprachen um die Ohren gehauen.
dlvr.it – RSS to irgendwas
Url des RSS-Feed angeben, Ziel auswählen und konfigurieren. Der Dienst dlvr.it füttert verschiedene andere Dienste (s. Tags) mit den eigenen Inhalten. Derartige Dienste gibt es ja einige – mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Ich mag dlvr.it, weil das Update-Intervall mit 15 Minuten höher ist als bei vielen anderen. Die Bedienung ist einfach, das Interface übersichtlich.
Newsblick – Nachrichten mal anders
Newsblick ist ein neuer Nachrichtendienst (u.a. von mir), der mit Nachrichten von Twitter gespeist wird. Hierbei lernt Newsblick welche Quellen die Nutzer interessant finden und passt sich den Interessen der Gesamtheit seiner Nutzer an. Die wichtigsten Fragen werden in den FAQs behandelt.
Eine iPhone optimierte mobile Seite gibt es auch:
http://www.newsblick.net/m (m für mobil)



